Mutternatur – die vergessene Quelle der Entspannung

Heute möchte ich Dir einmal eine einfache aber sehr effektive Methode zum Abschalten und Entspannen vorstellen: Der bewusste Spaziergang in der Natur.

Achtsamkeit

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Du weißt sicher, dass Dein Körper an der frischen Luft mit reichlich Sauerstoff versorgt wird. Auch die Bewegung regt sanft Deinen Kreislauf und Deine Muskulatur an. Das hilft schon mal ein wenig aus dem Alltagstrott heraus zu kommen. Noch effektiver ist es Deinen Spaziergang achtsam auszuführen. Das befreit Dich vom sorgenvollen Grübeln, Stressgefühlen und bringt Dir nach und nach mehr innere Ruhe und Klarheit, die du dann auch in Deinen Alltag mitnehmen kannst.
Such Dir eine Zeit und einen Ort aus, an dem es für Dich angenehm ist spazieren zu gehen. Ruhigere natürliche Gegenden sind Anfangs etwas leichter um Achtsamkeit zu üben.
Nimm Dir bewusst min. eine halbe Stunde Zeit dafür. Je öfters Du Dir in der Woche dafür Zeit einplanst, um so effektiver ist das Ganze natürliche. Aber einmal die Woche ist besser als keinmal.

Also dann, raus mit dir! Achte zuerst einmal auf Dich selbst. Gehst Du schnell oder langsam? Senkst Du Deinen Kopf oder ziehst Deine Schultern hoch? Falls ja, lass Deine Schultern bewusst sinken und hebe Deinen Kopf an. Das hilft Dir nicht so schnell in Gedanken abzudriften. Zudem ist es etwas schwierig Deine Umgebung bewusst wahrzunehmen, wenn Du auf den Boden starrst. Nimm wahr, was um Dich herum geschieht. Hörst Du Vögelgezwitscher? Das rauschen eines Bachs? Einen vorbeifahrenden Zug? Welche anderen Geräusche sind wahrnehmbar oder ist da gar kein Geräusch? Wie fühlt sich die Luft auf Deinem Gesicht an – kalt, warm? Ist ein Windhauch zu spüren oder nicht? Wie fühlt sich der Boden unter Deinen Füßen an? Welche Formen und Farben hält Deine Umgebung für Dich bereit? Sind Deine Schritte mittlerweile langsamer geworden? Wie steht es mit Deinen Schultern – spannst Du sie schon wieder an? Versuche Dein Umfeld so bewusst wie möglich wahrzunehmen. Es geht nicht darum alle Fragen abzuhaken und zu bewerten. Es geht darum, Dich mehr auf den gegenwärtigen Moment einzulassen. Nur im jetzigen Moment kannst Du Deine Umgebung achtsam wahrnehmen. Wenn sich Gedanken über die Zukunft oder Vergangenheit einschleichen, nimm es zur Kenntnis. Verweile aber nicht bei ihnen, sondern richte Dich einfach wieder bewusst auf die Wahrnehmung Deines Umfelds aus. Ein achtsamer Spaziergang in der Natur bringt Dir die Fähigkeit zu staunen zurück, sowie Kinder es tun. Nebenbei wird Dein Gemüt ruhiger, Dein Wohlbefinden steigert sich und manchmal wird Dich ein Glücksgefühl durchströmen, ohne das Du einen ersichtlichen Grund dafür finden kannst.

Fazit: Nimm bei Deinem Spaziergang Dein Umfeld bewusst wahr, so als ob Du es zum ersten mal in Deinem Leben betrachten würdest. Das bringt Dir die Fähigkeit zu Staunen zurück, entspannt, reduziert Stress und steigert Dein Wohlbefinden.

18. November 2013 | Schlagworte: